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Die Entdeckung des Vitamins geschah zu Beginn des Industriezeitalters. Damals erkrankten viele Kinder der unteren Schichten, die teilweise wochenlang kein Sonnenlicht sahen, da sie unter Tage arbeiteten, an Rachitis. Bei dieser Form der Knochenerweichung handelt es sich um eine Vitamin-D-Mangelkrankheit. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Vitamin D allerdings noch mehr kann, als die Versorgung unserer Knochen und Zähne mit Kalzium zu gewährleisten.
In südlichen Ländern, wo auch im Winter genügend Sonnenschein herrscht, sterben weniger Menschen an Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes und bösartigen Darm- und Brustkrebstumoren. Forscher vermuten einen Zusammenhang mit der Vitamin-D-Versorgung des Körpers.
Die UV-Strahlung der Sonne kann bei übermäßigem Sonnenbaden zu schweren Hautschädigungen führen. Doch bei der Bildung von Vitamin D zeigt sich, welch bedeutende Rolle das Sonnenlicht andererseits für den Organismus spielt: etwa 80 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs stillt der Körper mit seiner Hilfe. Der restliche Bedarf muss durch Nahrungsmittel wie fettreicher Fisch gedeckt werden. Der größte Vitamin-D-Lieferant ist Lebertran, der von vielen Zeitgenossen jedoch nicht gerade als Genuss betrachtet wird. Auf Fischarten wie Sardinen, Hering oder Lachs sollte dagegen nicht verzichtet werden.
Anstatt dessen kann man auch auf Milchprodukte und Eier zurückgreifen. Einige Pilzarten, darunter Steinpilze und Shiitake-Pilze, sind ebenfalls Vitamin-D-Lieferanten. Den Gehalt, den Fisch vorzuweisen hat, erreichen sie jedoch bei weitem nicht.
Die hauptsächliche Vitamin-D-Produktion durch das Sonnenlicht lässt sich dadurch allerdings nicht ersetzen. Das schaffen allenfalls die Eskimos, bei denen Fisch täglich auf dem Speiseplan steht. Alle anderen Menschen sind darauf angewiesen, die Haut - natürlich in Maßen - regelmäßig der Sonne auszusetzen.
SONNENSCHEIN VITAMIN
Vitamin D - grandioser Schutzschirm dank Sonnenlicht
Vitamin D wirkt als mächtiger Schutzschild des Körpers. Das Vitamin, das eigentlich einem Hormon ähnelt und vom Körper selbst hergestellt wird, ist für gesunde Knochen und Zähne verantwortlich, vermindert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und soll sogar Diabetes und Krebs schützen. Zu seiner Produktion benötigt der Körper allerdings Sonnenlicht.Die Entdeckung des Vitamins geschah zu Beginn des Industriezeitalters. Damals erkrankten viele Kinder der unteren Schichten, die teilweise wochenlang kein Sonnenlicht sahen, da sie unter Tage arbeiteten, an Rachitis. Bei dieser Form der Knochenerweichung handelt es sich um eine Vitamin-D-Mangelkrankheit. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Vitamin D allerdings noch mehr kann, als die Versorgung unserer Knochen und Zähne mit Kalzium zu gewährleisten.
In südlichen Ländern, wo auch im Winter genügend Sonnenschein herrscht, sterben weniger Menschen an Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes und bösartigen Darm- und Brustkrebstumoren. Forscher vermuten einen Zusammenhang mit der Vitamin-D-Versorgung des Körpers.
Die UV-Strahlung der Sonne kann bei übermäßigem Sonnenbaden zu schweren Hautschädigungen führen. Doch bei der Bildung von Vitamin D zeigt sich, welch bedeutende Rolle das Sonnenlicht andererseits für den Organismus spielt: etwa 80 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs stillt der Körper mit seiner Hilfe. Der restliche Bedarf muss durch Nahrungsmittel wie fettreicher Fisch gedeckt werden. Der größte Vitamin-D-Lieferant ist Lebertran, der von vielen Zeitgenossen jedoch nicht gerade als Genuss betrachtet wird. Auf Fischarten wie Sardinen, Hering oder Lachs sollte dagegen nicht verzichtet werden.
Anstatt dessen kann man auch auf Milchprodukte und Eier zurückgreifen. Einige Pilzarten, darunter Steinpilze und Shiitake-Pilze, sind ebenfalls Vitamin-D-Lieferanten. Den Gehalt, den Fisch vorzuweisen hat, erreichen sie jedoch bei weitem nicht.
Die hauptsächliche Vitamin-D-Produktion durch das Sonnenlicht lässt sich dadurch allerdings nicht ersetzen. Das schaffen allenfalls die Eskimos, bei denen Fisch täglich auf dem Speiseplan steht. Alle anderen Menschen sind darauf angewiesen, die Haut - natürlich in Maßen - regelmäßig der Sonne auszusetzen.
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