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Allergien

Histamin Unverträglichkeit mit Folgen

Von Histaminintoleranz spricht man, wenn dem Körper das Enzym Diaminoxidase fehlt. Das Enzym ist für den Histaminabbau verantwortlich. Anders wie bei anderen Allergien ist die Histaminallergie nicht angeboren. Es wird geschätzt, dass rund 1% der Personen im europäischen Raum davon betroffen ist. Da sich die Histaminintoleranz durch unterschiedliche Symptome äußert, ist es schwer, sie festzustellen. Es können unter anderem Ekzeme, Kopfschmerzen, Halsschmerzen Blähungen oder Erschöpfungszustände auf eine Histaminintoleranz zurückführen.

Um eine Histaminintoleranz zweifelsfrei festzustellen, ist eine ausführliche Befragung des Patienten notwendig, da die Beschwerden auch andere Ursachen haben könnten. Es ist ein langwieriger und aufwendiger Weg, diese Art der Unverträglichkeit festzustellen. Der erste Schritt ist die Blutabnahme. Bei der Untersuchung im Labor wird der Histaminwert festgestellt. Danach muss sich der Patient 14 Tage lang an eine strenge, histaminlose Diät halten. Nach diesem Zeitraum erfolgt wieder eine Blutabnahme. Ist der Histaminwert gesunken, so liegt eine Intoleranz vor. Während der Diät sollten sich die Beschwerden lindern. Zugleich müssen andere Allergien auf Nahrungsmittel ausgeschlossen werden.

Ist eine Histaminintoleranz bestätigt, muss man auf verschiedene Nahrungsmittel verzichten. Einige Medikamente sind nicht für Personen geeignet, die negativ auf Histamin reagieren. Medikamente die Mefenaminsäure, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure sind für Allergiker nicht geeignet. Ebenso muss der Arzt über die Histaminintoleranz informiert werden, wenn bei einer Röntgenaufnahme Kontrastmittel verabreicht werden muss. Der Betroffene muss auf einige Nahrungsmittel verzichten. Geräuchertes Fleisch, Schinken und Salami sind nichts für Personen mit einer Histaminintoleranz. Ebenso muss auf verschiedene Fischprodukte sowie eingelegtes Gemüse, Tomaten, Käse und Alkohol verzichtet werden. Im Gegensatz dazu wirken Ananas, Nüsse, Kakao und Papayas positiv. Sie verzögern den Abbau von Histamin. Sollte es sich nicht vermeiden lassen, histaminhaltige Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, können Medikamente Linderung verschaffen. Eine Diät, die bei der Intoleranz häufig und mit Erfolg durchgeführt wird, ist die Kartoffel-Reis-Diät. Dabei werden eine Woche lang nur diese Nahrungsmittel zu sich genommen.


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