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Fische

Fische sind herzensgute Tiere

Die Generation 50 plus wird sich vielleicht noch daran erinnern: Jeden Morgen vor der Schule kam jener grausige Moment, wo das Mündchen aufgesperrt und ein Löffel Lebertran geschluckt werden musste. Brrrr, war das eklig! Ja, aber es war auch supergut für ein gesundes Wachstum, wenngleich das Sechsjährige natürlich herzlich wenig interessiert. Heute weiß man, dass in dem Fischöl Substanzen stecken, die auch weit über die Wachstumsphase hinaus den Körper schützen und stärken. Es sind die Omega-3-Fettsäuren im Öl "fetter" Meeresfische, die vor allem für das Herz und den Kreislauf des Menschen ein wahrer Segen sind.

Herausgefunden hat man das in Grönland. Die einheimischen Eskimos sind zwar nicht unbedingt um ihren Speiseplan zu beneiden (an 365 Tagen im Jahr gibt es Fisch), wohl aber um ihre Herzgesundheit. Infarkte und Herz-Kreislauf-Leiden sind bei ihnen nämlich so gut wie unbekannt. Mit dem Fisch nehmen die Eskimos vor allem die Fettsäuren "EPA", allgemein gebräuchliche Abkürzung für Eicosapentaensäure und "DHA" (Docosahexaensäure) zu sich. Die sorgen bei den Meeresbewohnern dafür, dass die Zellwände elastisch bleiben und das Blut nicht dickflüssig wird. So können sie selbst in kältesten Gewässern noch flott und wendig schwimmen. Über die Nahrungskette profitiert später auch der Mensch davon - das ist eine vielfach bewiesene Tatsache; nicht nur bei den Eskimos.

Keine Sorge, wer dieses Wissen für sich nutzen möchte, muss nicht jeden Tag Makrele, Sardine oder Lachs essen. Wenn wir alle tatsächlich täglich 1 bis 1,5 Gramm Omega-3-Fettsäure (wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen) aus Seefischen zu uns nehmen würde, wären die Meere zudem bald wirklich leer gefischt. Verantwortlicher und realitätsnaher ist es, sich mit Fischölkapseln aus dem Handel zu versorgen. Das stammt von Zuchtlachsen und ist von der Stiftung Warentest überwiegend gut bis sehr gut beurteilt worden. Übrigens, die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind für gesunde Erwachsene gedacht. Wer bereits Probleme mit dem Herzen hat, ist eventuell ein Kandidat für höhere Dosierungen. Das muss aber bitte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

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